Festgelegt im Paragraph 24 des Straßenverkehrsgesetzes ist, dass für Führerscheinneulinge und Fahranfänger bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres sowie während der 2-jährigen Probezeit ein striktes Alkoholverbot gilt. Wer sich unter Alkohol Einfluss ans Steuer setzt, begeht vorsätzliche eine Straftat. Bei Nichtbeachtung des Alkohol Verbotes wird der Fahranfänger mit hohen Geldbußen bestraft und kann neben dem Führerscheinentzug zur MPU verpflichtet werden. Für junge Fahrer gilt die 100%ige Promillegrenze, das heißt, Jugendliche dürfen bis zum Alter von 21 Jahren beim motorisierten Fahren keinen Alkohol zu sich nehmen.

Jährlich werden höhere Strafen festgelegt und die Bußgelder angehoben, um Straftäter nicht zu Wiederholungstätern werden zu lassen.

Hintergrund dieser Regelung ist, das Jugendliche, die bereits mit 16 Jahren ihren Führerschein absolvieren, nach ihrer zweijährigen Probezeit, aus dem Alkohol Verbot heraus fallen. Das Alkoholverbot gilt für alle, die das 21. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, auch wenn sie sich nicht mehr in der Probezeit befinden. Ebenso gilt diese Regel während der verlängerten Probezeit und für ausländische Studenten. In der Altersgruppe von 18 bis 21 Jahren besteht für Fahranfänger ein erhöhtes Unfallrisiko gegenüber allen anderen Verkehrsteilnehmern. Die Wahrnehmungsfähigkeit ist durch das Gehirn verzögert, die Erkennung von Gefahrensituationen noch nicht sicher genug. Fahranfänger sind in den ersten Jahren noch relativ unsicher und reagieren auf Gefahren oft zu schnell und hektisch. Stehen sie zudem unter Alkoholeinfluss schwindet die Konzentration auf unvorhersehbare Gefahrensituationen.
 

Strafen für alkoholisiertes Fahren bis 21 Jahren


  • Bußgelder je nach Promillegrenze und Höhe der Straftat von 200 bis 1500 Euro
  • Ein Minimum von zwei Punkten im Verkehrszentralregister
  • Pflicht an einer MPU teilzunehmen oder eines vergleichbaren Aufbau-Seminars
  • Automatische Verlängerung der Probezeit für weitere zwei Jahre ohne Rabatt
  • Fahrverbot ab einer Promillegrenze von 0,5
  • Bei Fahruntauglichkeit bereits ab 0,3 Promille


1 Punkt im Verkehrszentralregister und 250 Euro Strafe sind die Konsequenzen beim Fahren unter Alkoholeinfluss, sofern man noch keine 21 Jahre alt ist. Wer am Vorabend Bier oder alkoholische Getränke zu sich genommen hat, sollte vorsichtshalber noch einen Tag warten, bevor er sich ins Auto setzt, um das Risiko des Restalkohols im Blut auszuschließen. Ist man nach der Probezeit noch keine 21, gilt weiterhin das Alkoholverbot. Zu beachten ist außerdem, dass das Fahren auf Probe nicht auf den Tag genau nach zwei Jahren endet, sondern in Wirklichkeit ein paar Stunden später.


Also merken:

Die Probezeit dauert gesamt zwei Jahre ab dem Tag des bestandenen Führerscheins, die Frist allerdings beginnt erst um Mitternacht, also ein paar Stunden später. Theoretisch dauert die Probezeit also zwei Jahre und einen Tag, so die GFL Fahrschulen in Berlin Spandau und Zehlendorf


Fazit

Erwiesen ist, dass Statistiken durch das  Bundesverkehrsministerium aussagen, dass in hohem Maß bei jungen Fahrern schon eine kleine Menge an Alkohol zu unachtsamem Fahren und somit mehr Verkehrsunfällen führt. Ein besteht ein ca. 25 bis 30%iges erhöhtes Unfallrisiko gegenüber Fahrern, die nicht unter Alkoholeinfluss stehen. Bei Unfällen, an denen Teenies beteiligt sind, ist leider zu 90% Alkoholkonsum die Ursache.