Beim Fahreignungsseminar, kurz FES, geht es um ein neues, ab Mai 2014, eingeführtes Punkte-System für Fahrzeugführer. Wichtig zu wissen, das der Führerscheinentzug jetzt nicht mehr erst bei 18 Punkten sondern schon bei einer Punktezahle von 8 erfolgt. Eine radikale Maßnahme des Bundesministeriums für Verkehr, die Verkehrsteilnehmer auffordern soll, sich umsichtig und vorausschauend im Straßenverkehr zu verhalten und Rücksicht auf andere zu nehmen.

Fahrzeugführer haben die Möglichkeit ihren Punktestand, in der Kartei der Verkehrssünder, abzubauen. Dies ist nur einmalig möglich und sicher für viele interessant, die die höchstmögliche Punktezahl erreicht haben, sich nichts mehr zu Schulden kommen lassen dürfen.

Mit der Umstellung vom Mai 2014, bei dem das Flensburger Verkehrszentralregister in das Fahreignungsregister umbenannt worden ist und zudem  die Punktezahl für den Führerscheinentzug von 18 auf 8 Punkte herab gestuft wurde, bekommen Fahrzeugführer die Chance, sich bei einem Fahreignungsseminar anzumelden, die Prüfung erfolgreich abzulegen und sich einen Punkt abziehen zu lassen.

Die Teilnahme an diesem Seminar ist freiwillig und wird von Fahrschulen zu preiswerten Konditionen angeboten, eine festgelegte Gebühr gibt es nicht. Die GFL Fahrschule in Berlin Steglitz ist eine davon, mit großer Teilnehmer Resonanz, die diesen Service in Anspruch nehmen möchten.

Informationen für Fahrzeughalter

  • Wer maximal 5 Punkte gesammelt hat, kann im Zeitraum von 5 Jahren ein Punkt löschen lassen
  • Steht der Punktestand bei 6 oder 7, ist es nicht mehr möglich den Punktestand zu reduzieren
  • Inhalt sind eine pädagogische sowie psychologische Maßnahme, die der Teilnehmer absolvieren muss
  • Die Dauer des FES beläuft sich auf Minimum 3 Wochen bzw. 22 Tage
  • Die Kosten variieren, da jede Fahrschule den Preis individuell festlegt


Inhalt der verkehrspädagogischen Schulungsmaßnahme
Je nach Delikten, worauf die Punkte entstanden sind, wird der Teilnehmer durch geschultes Personal wiederholt auf Verkehrszeichen- und Regeln, sowie dem Risiko im Straßenverkehr geschult. Ziel ist es, dem Verkehrsteilnehmer ein nachhaltiges Verhaltensbewusstsein in Gefahrensituationen beizubringen, um sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer nicht in gefährliche Situationen zu bringen. In je 1 ½ Stunden wird einzeln oder in kleinen Gruppen geprüft. Zwischen beiden Maßnahmen muss ein Abstand von mindestens 7- bis 10 Tagen eingehalten werden.



Informationen zur verkehrspsychologischen Schulung

Bei dieser Maßnahme wird dem Teilnehmer nahe gelegt, sein Fahrverhalten im Straßenverkehr zu sichern und zu festigen, dabei auf einer individuellen Strategie aufbauen. Dies wird theoretisch und in der Praxis geübt, um im Ernstfall richtig zu handeln, andere Verkehrsteilnehmer dabei nicht in Gefahr zu bringen. Diese Maßnahme wird durch gelernte Psychologen  in je zwei einzelnen Besprechungen durchgeführt und dauert ca. 80 Minuten pro Sitzung. Hier beträgt der Abstand ca. 21 Tage, um dem Teilnehmer die Möglichkeit zu geben, erlerntes zu verinnerlichen und sein Verhalten zu überdenken.


Fazit
Verkehrssündern die wiederholt unachtsam und rechtswidrig handeln, damit andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr bringen, werden durch das FES dazu gebracht, sich an  Verkehrsregeln zu halten, auf Sicherheit im Straßenverkehr zu achten und selbst ein sicheres Fahrverhalten an den Tag zu legen. Nach bestandener Prüfung besitzt der Fahrzeughalter mehr Sicherheit im Straßenverkehr und kommt mit Verhaltenssituationen schneller und bewusster zurecht.